Ein Ritualkampf unter Männer

Was ist ein Ritualkampf und wie kannst Du Dich dagegen schützen?

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Was ist ein Ritualkampf?

Ein häufiges Problem beim Ausgehen sind schlecht gelaunte Typen, die Stress suchen.

Als Ritualkampf bezeichnen wir eine Auseinandersetzung von zwei Personen, in der Regel unter Männer. Es handelt sich hierbei um einen Kampf der immer auf die gleiche Art und Weise stattfindet, darum Ritual. Dieser Kampf lässt sich in fünf Phasen einteilen.

  1. Der Blickkontakt
  2. Die Beleidigung
  3. Schubsen oder Zeigen
  4. Der Faustschlag
  5. Das nach treten wenn das Opfer auf dem Boden liegt

1. Der Blickkontakt

Der Angreifer sucht sich sein Opfer aus und nimmt Blickkontakt mit ihm auf.

Der Täter sucht keinen Gegner, er sucht ein Opfer. An dem kann er seine Aggressionen vermeidlich loswerden. Du benötigst ein sicheres Auftreten um aus dem Beuteschema des Angreifers herauszufallen.

Jedoch Vorsicht! Das ist nicht immer so.

Leider gibt es auch Schläger, die einen Gegner suchen um sich zu messen. Ein sicheres Auftreten ist nicht die Lösung für alles, aber es ist eine Voraussetzung um den Kampf zu gewinnen.

Selbstbewusstes Auftreten lernst Du am besten, in dem Du Dich mit diesen Situationen beschäftigst. Auf eine angenehme Lernatmosphäre solltest Du dabei achten.

2. Die Beleidigung

Der Angreifer testet wie weit er gehen kann.

Entweder Du setzt hier klare Grenzen und machst dem vermeidlichen Angreifer klar, dass Du kämpfen wirst. Oder du ziehst dich zurück und ignorierst die Beleidigungen. Ich empfehle jedem, sich an dieser Stelle zurückzuziehen. Keiner weiß wie der Kampf ausgeht! Was, wenn der Angreifer ein Messer zückt?

Solltest Du Dich für einen Kampf entscheiden, musst Du Dich jetzt sofort kampfbereit machen. Nimm deine Arme und Hände hoch auf Schulterhöhe. Beobachte achtsam Dein Gegenüber. Lass Dich nicht vom Gerede das Angreifers ablenken.

Eine Deeskalation ist in dieser Phase nur selten möglich.

3. Anfassen, Zeigen oder Schubsen

Auch hierbei testet der Angreifer ob Du Dich zur Wehr setzen wirst. Zudem möchte er Dich hier ablenken um unbemerkt zum Schlag auszuholen.

Ab hier geht alles schnell! Wenn der Aggressor dich angefasst, wird er auch zuschlagen. Davon solltest Du ausgehen!

Wenn Du berührt wirst, solltest du sofort handeln. Ein Zögern kann einen Aufenthalt im Krankenhaus für Dich bedeuten. Du wirst jetzt denken „Ich kann niemand schlagen der mich nur berührt hat„. Dieses Zögern nutzt der Angreifer für sich aus um Dich anzugreifen.

4. Der Schlag

Der Schläger der in den ersten drei Phasen getestet hat, ob Gegenwehr zu erwarten ist, schlägt zu!

Selbst geübte Kampfsportler -Künstler haben es jetzt schwer, wenn sie bis hierhin warten. Es ist kaum möglich einen Faustschlag unvorbereitet aus dieser Distanz abzuwehren.

Was dann folgt ist nicht schön!

5. Nachtreten wenn das Opfer am Boden liegt

Die letzte Phase ist entartet und eigentlich erst in den letzten 20 Jahren beobachtet worden. Persönlich finde ich das menschenverachtend.

Bei dem Sturz auf den Boden kannst Du Dich schwer verletzen. Nicht selten sind die Verletzungen durch den Sturz schwerwiegender als die des Faustschlages.

Auf dem Boden liegend solltest du alles tun um wieder auf die Beine zu kommen, da sonst Tritte zum Kopf und in die Rippen folgen.

Fazit

Am besten jede Auseinandersetzung vermeiden und schon in der ersten Phase die richtigen Worte finden und gehen. Lass Dein EGO in der Tasche und geh weg. Es wird dir meistens keiner Folgen. Du solltest dich jedoch zur Sicherheit nochmal umdrehen und dich vergewissern.

Merke: Ein vermiedener Kampf ist ein gewonnener Kampf!


Wenn du eine Anmerkung zu diesem Artikel hast darfst Du mir diese gerne im Kommentar schreiben!

Ich wünsche Dir eine sichere Zeit!

Sifu Wolfgang

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