Escrima Kampfsport, Kampfkunst

Mehr Infos über die Kampfkunst Escrima

Meister Bill Newman ist der Wegbereiter, dieses Kampfsport - Systems.

Die Philippinen waren in ihrer Geschichte von kämpferischen Auseinandersetzungen geprägt. Dadurch hat die philippinische Kampfkunst Escrima aus der Tradition heraus eine in der Geschichte gewachsene, und vielen Kämpfen bestätigte Wirksamkeit und Effektivität entwickelt. Escrima ist eine Kampfkunst, die sich auf den ersten Blick scheinbar hauptsächlich mit dem Waffenkampf beschäftigt. Im Training verwendet man dazu meist einen Stock, der aber auch als Platzhalter für jede andere Waffe, und auch für Alltagsgegenstände, die als Waffe benutzt werden, verstanden werden kann. Letztlich alles was man in die Hand nehmen kann, wird beim Escrimador zur Waffe.

Die eine Seite des Escrima ist die Selbstverteidigung. Hier werden Waffen oder eben Gegenstände, die als Waffe dienen können, zur Verteidigung gegen einen Angreifer benutzt. Dabei geht der trainierte Escrimador entsprechend bestimmten taktischen und strategischen Prinzipien vor, die den Escrima-Techniken eine ungeheure Effektivität und Realitätsnähe verleihen.

Der fortgeschrittene Escrima - Student lernt aber auch den waffenlosen Kampf und wendet die selben Prinzipien auch im unbewaffnetem Kampf an. Einer der Schwerpunkte des Escrima liegt in der Entwicklung von Kampfgeist, denn die mentale Stärke eines Kämpfers kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. So wird dann der Anfänger, nachdem er ein einfaches System von Blöcken und Konterschlägen gelernt hat, das ihn vor den häufigsten Angriffen bei entsprechendem Training sicher schützt, besonders auf solche allgemeinen Aspekte hin trainiert: Schnelligkeit, Balance, Kraft, Taktik und eben Kampfgeist. Nachdem so eine hohe Verteidigungsfähigkeit als Fundament geschaffen wurde, erlernt der Schüler nach und nach fortgeschrittenere Konzepten.